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  • Nahe

  • Schön während der Zeit, als die Römer noch im späteren Bundesgebiet stationiert waren, wurde an der Nahe sowie seinen Nebenflüssen Glan uns Alsenz Wein kultiviert. Auf ca. 4.000 ha werden 75 % Weiß- und 25 % Rotwein erzeugt. Der Riesling und Müller-Thurgau spielen wie so oft auch hier die größte Rolle.

    Geografisch ist das Anbaugebiet, welches übrigens erst seit der 1970er Jahre als eigenständiges Gebiet betrachtet wird, im Norden durch Taunus und Hunsrück begranz, im Süden durch das Nordpfälzer Bergland. Die Nahe und der an ihr entlang laufender Weinwanderweg Rhein-Nahe führt von Kirn flussabwärts bis zur Rheinmündung bei Bingen.

    Die Böden der Region gelten als besonders variantenreich. Ungefähr 180 Bodenvarianten werden entlang der Nahe gezählt: Quarzit- und Schieferböden, Buntsandstein, Verwitterungsböden und Tonüberlagerungen aus Sand, Löss und Lehm.

    Grundsätzlich lässt sich festhalten, Terroir und Klima sorgt tendenziell für frische und mineralische Weine, das gilt insbesondere für die an der Nahe produzierten Riesling.

    Winzer

    • Genheimer-Kiltz
    • Johann Baptist Schäfer